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Bienen AG

Bienen AG

Klaus und Ute Herrmann übergeben Lehrern der Mazyangulo-Schule in Sambia unser Infoheft (rechts) zum Schulbienen-Projekt. Darin finden sich alle Projekt-Sponsoren. Auch zu unserer AG findet sich eine Seite (links).

1000 Bienenkästen für Sambia

Auch in diesem Jahr führen wir im Advent wieder unsere erfolgreiche Kerzenverkaufsaktion ``1000 Bienenkästen für Sambia`` durch.

Unsere Bienen-AG unterstützt mit den Einnahmen aus dem Verkauf der von uns handgegossenen Bienenwachskerzen das Schulbienenprojekt der Organisation COMACO in Sambia in Kooperation mit einer Imker-AG in Königstein (Hessen). COMACO hat sich zum Ziel gesetzt, die Primarschulen im armen Osten Sambias mit Bienenstöcken auszustatten und so schuleigene Imkereien zu etablieren. Nach dem Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“ können die Schulgemeinschaften über die Einnahmen aus dem Honigverkauf ihre Schulen renovieren.

Die Primarschulen in Sambias Osten werden vor allem von Kindern verarmter Kleinbauern besucht. Die Wände sind zumeist aus Lehm, die Dächer aus Gras und Stroh. Sitzmöglichkeiten und Tische sowie Sanitäreinrichtungen fehlen oft gänzlich. Mit wenigen finanziellen Mitteln kann hier schon viel bewirkt werden.

Weitere spannende Infos zum Schulbienenprojekt mit vielen aktuellen Fotos finden sich in unserem Schulbienenprojekt-Update-Blog:

Schulbienenprojekt Sambia
Update: 19.11.2022

Unsere Projekt-Kontaktleute Klaus und Ute Herrmann sind wieder zurück aus Sambia und hatten sehr ereignisreiche Tage. Die Fahrt war sehr lehrreich und führte mal wieder zu einem besseren Verständnis der Bedingungen vor Ort. Zacharia, der neue Beekeeping Specialist von Comaco hat Klaus und Ute fünf Tage lang zu den Schulen begleitet. Die Schulen hatten die Kästen erhalten und sind entsprechend geschult worden. Einige der Kästen wurden mit dem Mentor zusammen aufgehängt, den Rest sollten die Schulen selbstständig erledigen. Das klappte von gut bis gar nicht und zeigte die Wichtigkeit von weiteren Besuchen durch den Bienen-Mentor. Die Schwierigkeit ist aber, dass die Schulen absolut im Busch liegen, was ja beabsichtigt war, da gerade die Kinder die weit ab von Straßen leben auch einen Zugang zu Bildung erhalten sollten. Mit einem Auto ist die Zufahrt aber ewig lang, da oft maximal Schrittgeschwindigkeit gefahren werden kann und so ein Landrover schluckt gut 22 Liter Diesel/100 km, ist also sehr teuer. Hier würde sich die Investition für ein Motorrad durchaus rentieren.
An der Umodzi Schule gab es indes ein richtiges Programm mit Dankesreden. Ute und Klaus wurden feierlich empfangen. Als Geschenk brachten die beiden gelbe Frisbees für die Schüler:innen mit, die sehr gut bei den Kindern ankamen (Foto). Der Schule wurden außerdem drei neue Lehrer zugeteilt und es wurde das Versprechen auf einen Brunnen gegeben. Das Wasser, das die Menschen (Lehrer inclusive) trinken ist total trüb und kommt aus dem Fluss in mehreren Kilometern Entfernung. Die Fortschritte lassen sich in der Bildergalerie erkennen. Zu sehen sind das noch aktuelle Gebäude aus Holz sowie der neue Rohbau aus Stein, der aus den Spendengelder des Bienenprojekts finanziert wird. Die Lehrer schlafen in einer Rundhütte aus Stroh und Lehm.
Betten gibt es nicht. Eine Strohmatte am Boden ist die gesamte Einrichtung. Eine Katastrophe in den Augen von Ute und Klaus. Die Schule ist noch nicht komplett. Das Dach fehlt und das ist teuer. Rund 1500 Euro fehlen noch in der Spendenkasse für dieses Projekt. Wir bleiben am Ball…

Schulbienenprojekt Sambia
Update: 30.08.2022

Die Umodzi-Grundschule wächst und wächst!
In Sambia wird weiter fleißig an dem neuen Schulgebäude gearbeitet. Das größte Problem für den Baufortschritt stellt der Wassermangel an der Baustelle dar. Jeder Liter Wasser muss von der Dorfgemeinschaft mühsam über ca. 5 km in Eimern herangeschafft werden. Diese wirklich harte Aufgabe übernehmen vor allem die Frauen vor Ort. Da es auch nur wenige Tonnen gibt, in die das Wasser auf Vorrat gefüllt werden kann, kommt der Bau für unsere Augen schleppend voran. Abhilfe hat jetzt die Bezirksregierung versprochen. Die Schule soll ein Bohrloch erhalten, um den Schulbau schneller beenden zu können. Auf eine eigene Wasserstelle hat die Schule schon lange gewartet! Eine weitere positive Entwicklung ist, dass drei neue Lehrer der Schule zugeteilt wurden, die sich voll für das Schul-Bienen-Projekt engagieren wollen. Damit die Kinder auch geschützt zu den Bienen gehen können, konnten in den Sommerferien über Marmeladenverkauf 3 komplette Schutzanzüge gesponsert werden.

Schulbienenprojekt Sambia
Update: 13.06.2022

Der Neubau der Umodzi Primarschule in Sambia geht voran. Inzwischen ist unser Beekeeping-Specialist Julius Mwale zu einigen Schulen am Land gefahren, die sich für das Schul-Bienen-Projekt beworben haben. Julius hat uns kleine Videos von der Umodzi Primery School und der Kaungwe Primery School geschickt. Auf diese Dorfschulen gehen vor allem die Kinder der verarmten Kleinbauern der Umgebung, die sich das Geld für eine gebrauchte Schuluniform an einer Goverment School nicht leisten können. Der Boden ist staubig, zur Regenzeit matschig, da das Grasdach undicht wird. Die Lehmwand im Hintergrund dient als Tafel. Tische gibt es nicht. Die kleinen Mäuerchen dienen als Sitzbänke oder als Tisch, wenn man am Boden sitzt. Die Wände bestehen aus Holzstangen. Im Sommer ganz luftig, zur Regenzeit aber unpraktisch. Der Lehrer würde sich Unterstützung erhoffen zum Ausbau der Klassenräume (regendichtes Dach etc.) und zur Anlage eines Toilettenhauses. Über eine eigene Schul-Imkerei mit gespendeten Bienenkästen können sie diesem Ziel langsam näher kommen.